Der Podcast für weibliche Vorbilder
Veröffentlicht am 08.03.2021 / 14:02
Clara Zetkin war eine der prägendsten Figuren der internationalen Frauenbewegung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als Sozialistin und politische Vordenkerin gilt sie als Initiatorin des Internationalen Weltfrauentags. Ihr Einsatz für das Frauenwahlrecht und soziale Gleichberechtigung wirkt bis heute nach.
Diese Sonderfolge nimmt den Weltfrauentag zum Anlass, auf seine Ursprünge und politischen Motive zu blicken. Im Mittelpunkt steht nicht ein vollständiges Porträt Clara Zetkins, sondern die Haltung, aus der heraus der Weltfrauentag 1910 entstand. Es ging um weit mehr als Symbolik: um Wahlrecht, politische Teilhabe und die Frage, wie gleichberechtigt Frauen und Männer in einer von Klassenkämpfen geprägten Gesellschaft sein konnten. Zetkins Überzeugung, dass Gleichberechtigung kein Nebenwiderspruch sei, stieß auf Zustimmung – aber auch auf Widerstand, selbst innerhalb der eigenen Reihen.
In dieser Folge sprechen wir über Geschichte, Gegenwart und darüber, was Frau-sein heute bedeutet. Ohne Verklärung, dafür mit Einordnung – und mit der Frage, warum der Weltfrauentag auch über 100 Jahre später nichts an Relevanz verloren hat.
Diese Episode steht im Zusammenhang mit einer früheren Folge zu Clara Zetkin und ergänzt sie um einen aktuellen, persönlicheren Blick auf den Weltfrauentag.
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Team:
Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Schnitt: Kim Seidler
Quellen & weiterführende Links:
– Diverse historische Darstellungen zum Internationalen Frauentag
– Archivmaterial zur Frauenbewegung um 1900
– Frühere Episode zu Clara Zetkin
Photo Credit: Kim Seidler