Der Podcast für weibliche Vorbilder
Veröffentlicht am 17.11.2022 / 00:13
In dieser Folge sprechen Kim und Cathrin mit Emilia Roig. Sie ist Politologin, Autorin und eine der zentralen Stimmen zu Intersektionalität, Antidiskriminierung und sozialer Gerechtigkeit in Europa. Im Gespräch geht es darum, warum Machtverhältnisse sichtbar gemacht werden müssen – und warum Wegsehen keine Option ist.
Diese Episode zeichnet keinen vollständigen Lebenslauf nach, sondern fokussiert Emilias Haltung, Wirkung und Diskursmacht. Geboren 1983 in Frankreich, arbeitet sie seit vielen Jahren in Deutschland und Europa an der Schnittstelle von Wissenschaft, Aktivismus und politischer Beratung. Als Gründerin des Center for Intersectional Justice prägt sie Debatten über strukturelle Ungleichheiten, Mehrfachdiskriminierung und Verantwortung von Institutionen. Ihr Buch Why We Matter hat viele Leser:innen dazu gebracht, Privilegien, Ausschlüsse und Macht neu zu denken. Im Mittelpunkt dieser Folge steht Emilias Fähigkeit, Komplexität auszuhalten – und sie gleichzeitig verständlich, klar und unbequem zu machen.
In dieser Folge sprechen wir über Sprache, Widerstand und die Zumutung, sich selbst zu hinterfragen. Es geht um Einordnung statt Vereinfachung und um die Frage, warum echte Gleichberechtigung ohne intersektionales Denken nicht möglich ist.
Die Episode ist Teil unserer Interview-Reihe mit Frauen, die öffentliche Debatten aktiv verändern und gesellschaftliche Lernprozesse anstoßen.
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Team:
Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Schnitt: Kim Seidler
Photo Credit: Dietrich Kuehne