Der Podcast für weibliche Vorbilder
Veröffentlicht am 07.04.2022 / 00:09
Jeanne Lanvin war eine der einflussreichsten Modeschöpferinnen ihrer Zeit.
Als Autodidaktin baute sie ab dem späten 19. Jahrhundert ein internationales Modeunternehmen auf.
Ihr Weg zeigt, wie unternehmerische Arbeit, Kreativität und Care-Arbeit zusammenkamen – lange bevor das selbstverständlich war.
Geboren 1867 in Paris, begann Jeanne Lanvin ihre Laufbahn als Hutmacherin und brachte sich Modegestaltung weitgehend selbst bei.
Sie entwickelte eigene Entwürfe, setzte Trends und skalierte ihr Unternehmen zu einem internationalen Modehaus mit über tausend Angestellten.
Dabei war sie alleinerziehende Mutter – ein Umstand, der nicht als Randnotiz, sondern als Teil ihrer Lebensrealität gelesen werden muss.
Das bekannte Lanvin-Logo, das sie gemeinsam mit ihrer Tochter zeigt, verweist auf diese Verbindung von Arbeit und Familie.
Diese Folge interessiert sich weniger für Glamour als für Struktur: Disziplin, Organisation und langfristige Wirkung.
In dieser Episode sprechen wir über Mode als ernsthafte Arbeit, über weibliches Unternehmertum im frühen 20. Jahrhundert und über die Unsichtbarkeit von Fürsorge in Erfolgsgeschichten.
Eine Einordnung jenseits von Geniekult und Luxusnarrativen.
Vorgestellt wird Jeanne Lanvin von Isabel Möller, die ihre Geschichte historisch einordnet und aus einer modeaffinen Perspektive beleuchtet.
Lanvin zählt bis heute zu den prägenden Namen der internationalen Modegeschichte.
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Team:
Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Schnitt: Kim Seidler
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Photo Credit: Sudio Harcourt, before 1946