Der Podcast für weibliche Vorbilder
Veröffentlicht am 24.02.2022 / 00:15
Queen Victoria regierte länger als jede britische Monarchin vor ihr und prägte eine ganze Epoche.
Ihr Name steht für Expansion, Ordnung und das Selbstverständnis eines Weltreiches.
Doch hinter dem Bild der strengen Landesmutter verbirgt sich eine komplexe Herrscherin.
Geboren 1819 im Kensington Palace, wuchs Victoria zunächst zweisprachig auf und bestieg jung den Thron.
Als Königin des Vereinigten Königreichs und später als Kaiserin von Indien herrschte sie über das größte Empire seiner Zeit.
Ihr öffentliches Image war geprägt von Disziplin, Moral und familiärer Ordnung – ein bewusst gepflegtes Bild politischer Stabilität.
Private Aufzeichnungen und später veröffentlichte Tagebücher zeigen jedoch eine machtbewusste, emotional intensive und strategisch denkende Frau.
Diese Folge interessiert sich für das Spannungsverhältnis zwischen Selbstinszenierung, dynastischem Kalkül und imperialer Realität.
In dieser Episode sprechen Kim und Cathrin über weibliche Herrschaft im 19. Jahrhundert und darüber, wie Machtbilder entstehen und fortwirken.
Keine nostalgische Rückschau – sondern eine Einordnung von Monarchie, Einfluss und politischer Kontinuität.
Queen Victorias Nachkommenschaft verband zahlreiche europäische Königshäuser miteinander.
Ihr Regierungsstil und ihr Selbstbild wirken bis in die Gegenwart der britischen Monarchie hinein.
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Team:
Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob
Schnitt: Kim Seidler
Quellen & weiterführende Links:
– Historische Biografien zu Queen Victoria
– Zeitgenössische Tagebücher & Briefe
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