Starke Frauen

Der Podcast für weibliche Vorbilder

#109 Eleanor Roosevelt – Macht, Mitgefühl und politische Eigenständigkeit

Veröffentlicht am 16.09.2021 / 00:01

Anmerkungen

Eleanor Roosevelt veränderte die Rolle der First Lady grundlegend.

Sie nutzte Nähe zur Macht nicht zur Repräsentation, sondern zur Einflussnahme.

Ihre Geschichte ist die einer Frau, die Öffentlichkeit als Verantwortung verstand.


Geboren 1894 in New York wuchs Eleanor Roosevelt in einem emotional distanzierten und früh von Verlusten geprägten Elternhaus auf.

Erst während ihrer Schulzeit in England entwickelte sie Selbstvertrauen und ein starkes soziales Bewusstsein.

Auch nach der Heirat mit Franklin D. Roosevelt und während seiner Präsidentschaft blieb sie politisch eigenständig.

Sie engagierte sich konsequent für Frauenrechte, soziale Gerechtigkeit und marginalisierte Gruppen – oft gegen Widerstände im eigenen Umfeld.

Nach dem Tod ihres Mannes prägte sie als US-Delegierte bei den United Nations maßgeblich die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.


In dieser Episode sprechen Kim und Cathrin über politische Partnerschaften, über weibliche Autonomie im Machtzentrum und über den Preis öffentlicher Haltung.

Keine Heldenerzählung – sondern eine Einordnung von Einfluss, Verantwortung und Ambivalenz.


Eleanor Roosevelt galt zu Lebzeiten als umstrittene Figur und wird heute als eine der prägendsten Frauen der US-Geschichte bewertet.

In der Folge wird unter anderem aus Starke Frauen (Flow Magazin, 2020) zitiert.


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Team:

Hosts & Redaktion: Kim Seidler & Cathrin Jacob

Recherche & Script: Daniel Jacob

Schnitt: Kim Seidler


Foto Credit: Eleanor Roosevelt, 20. Juli 1933 – Library of Congress (Wikimedia Commons)